In Gesprächen mit Coaches höre ich regelmäßig das Argument: „Ich habe doch Social Media. Wozu brauche ich da einen Mitgliederbereich?“ In meinen Augen haben beide Tools völlig unterschiedliche Aufgaben und dementsprechend auch ihre Daseinsberechtigung.

Social Media – eine natürliche Grenze

Social Media ist ein hervorragendes Werkzeug für den Aufbau von Reichweite, für die Erhöhung des eigenen Expertenstatus und für die anfängliche Kommunikation mit der eigenen Community, aber ab einem gewissen Punkt möchtest Du Deiner Community vielleicht mehr bieten als bislang, etwas tiefer in gewisse Themen einsteigen oder für bestimmtes Expertenwissen eine finanzielle Gegenleistung erhalten. An diesem Punkt gelangen Instagram, Facebook & Co. an eine natürliche Grenze. 

Aufmerksamkeit

In sämtlichen sozialen Medien bist Du als Coach nicht allein. Im Feed erscheinen nicht nur Deine Beiträge, sondern sehr viele andere auch. Benachrichtigungen über neue Posts von Freunden, Kommentaren oder private Nachrichten können jederzeit dafür sorgen, dass der Leser aufhört, Deinen Beitrag zu konsumieren oder er wird den Lesern gar nicht erst angezeigt.

Abhängigkeit

In den sozialen Medien bist Du von den Entscheidungen und Vorgaben der Plattformbetreibern abhängig. Zum Beispiel können die Betreiber bestimmte Inhalte unterbinden, den Algorithmus ändern oder Funktionen streichen, auf die Du setzt. Diese Störfaktoren kannst Du mit einem selbstgehosteten Mitgliederbereich umgehen.

Tiefe und Komplexität

Möglicherweise ist der Bereich, in dem Du Experte bist, sehr umfangreich und Du würdest gern auch mal tiefere, komplexere Beiträge posten, für deren Verständnis man gewisse Vorkenntnisse benötigt.

In den offenen sozialen Medien kannst Du nur schwer steuern, wer welche Inhalte konsumieren soll. In einem eigenen Mitgliederbereich hingegen könntest Du z.B. einen kleinen Grund- bzw. Einstiegskurs erstellen, den man erst durcharbeiten muss, bevor man die komplexeren Inhalte öffnen kann.

Funktionen und Features

Die gängigen sozialen Medien bieten viele Möglichkeiten, um die eigene Reichweite zu vergrößern, aber können nicht annähernd den Funktionsumfang liefern, der mit einem eigenen Mitgliederbereich möglich ist.

Ein Beispiel: Stell Dir vor, Du möchtest Deine Community motivieren, z.B. regelmäßig Sport zu treiben oder zu meditieren. Wenn Du sie über die sozialen Medien unterstützen möchtest, könntest Du eine externe App empfehlen, mit der man Routinen tracken kann. Diese App muss aber jeder runterladen, einrichten und auch wirklich regelmäßig nutzen.

Im eigenen Mitgliederbereich könnte man so einen Routinentracker direkt integrieren, sodass er immer im Sichtfeld ist und nicht erst separat heruntergeladen werden muss. Es gibt viele solcher Beispiele. Vielleicht fällt Dir für Deine eigene Community auch so ein Fall ein.

Außerdem kannst Du in Deinem eigenen Mitgliederbereich alle Deine digitalen Inhalte zusammenfassen. Jeder, der ein Produkt bei Dir kauft, bekommt einen Zugang zu diesem Mitgliederbereich. Wenn er ein weiteres Produkt von Dir kaufen möchte, kann er das direkt aus dem Mitgliederbereich erledigen und das Produkt dort direkt nach dem Kauf aufrufen. Keine weitere E-Mail-Bestätigung, keine neuen Zugangsdaten, alles an einem Platz.

Verdienstmöglichkeiten

Wenn Du über die sozialen Medien ein digitales Produkt wie z.B. eine PDF oder ein Online-Kurs verkaufen möchtest, musst Du eine zusätzliche externe Plattform für den Zahlungsablauf und die Bereitstellung der Daten nutzen, da dies über die sozialen Medien nicht möglich ist.

In einem eigenen Mitgliederbereich kannst Du – wie im vorherigen Abschnitt erwähnt – all Deine Inhalte unterbringen, Deine Käufer brauchen nur einen Zugang und können viel leichter und schneller weitere Produkte bei Dir kaufen. Richtig eingerichtet geschieht das sogar vollkommen automatisch, ohne dass Du manuell eingreifen musst.

Außerdem kann der Mitgliederbereich selbst auch eine eigene Einnahmequelle bilden. Du könntest Deinen Mitgliederbereich mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag versehen und so regelmäßige Einnahmen erzeugen. Natürlich gibt es z.B. auch kostenpflichtige Facebook-Gruppen, allerdings ist die Bereitschaft, für einen eigenen, auf Dich gebrandeten Mitgliederbereich regelmäßig Geld zu bezahlen größer als für eine Facebook-Gruppe. Darüber hinaus lassen sich die Mitgliedschaften in einem Mitgliederbereich besser automatisieren.

Eine friedvolle Koexistenz

In meinen Augen ergänzen sich Social Media und ein Mitgliederbereich also hervorragend. Social Media zum Communityaufbau, der Mitgliederbereich, um in die Tiefe gehen zu können und zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Mit membermate stellen wir Dir eine Plattform zur Verfügung, mit der Du innerhalb weniger Minuten mit Deinem eigenen Mitgliederbereich loslegen kannst. Falls Du Fragen dazu haben solltest, dann schreibe uns gern eine Nachricht.

Liebe Grüße
Patrick